Titelaufnahme

Titel
How do consumers choose health insurance? : An experiment on heterogeneity in attribute tastes and risk preferences / Nadja Kairies-Schwarz ...
BeteiligteKairies-Schwarz, Nadja In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
ErschienenBochum [u.a.] : RWI, 2014
Umfang27 S. : grap. Darst.
SerieRuhr economic papers ; 537
SchlagwörterKrankenversicherung In Wikipedia suchen nach Krankenversicherung / Experiment In Wikipedia suchen nach Experiment / Entscheidung bei Risiko In Wikipedia suchen nach Entscheidung bei Risiko / Präferenz In Wikipedia suchen nach Präferenz / Prospect-Theorie In Wikipedia suchen nach Prospect-Theorie / Minimax-Prinzip In Wikipedia suchen nach Minimax-Prinzip / Online-Publikation In Wikipedia suchen nach Online-Publikation
URNurn:nbn:de:hbz:6:2-45776 Persistent Identifier (URN)
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How do consumers choose health insurance? [0.23 mb]
Zusammenfassung

Recent health policy reforms try to increase consumer choice. We use a laboratory experiment to analyze consumers tastes in typical contract attributes of health insurances and to investigate their relationship with individual risk preferences. First, subjects make consecutive insurance choices varying in the number and types of contracts offered. Then, we elicit individual risk preferences according to Cumulative Prospect Theory. Applying a latent class model to the choice data, reveals five classes of consumers with considerable heterogeneity in tastes for contract attributes. From this, we infer distinct behavioral strategies for each class. The majority of subjects use minimax strategies focusing on contract attributes rather than evaluating probabilities in order to maximize expected payoffs. Moreover, we show that using these strategies helps consumers to choose contracts, which are in line with their individual risk preferences. Our results reveal valuable insights for policy makers of how to achieve efficient consumer choice.

Jüngste Gesundheitsreformen versuchen, Wahlmöglichkeiten für Konsumenten zu verbessern. Wir verwenden ein Laborexperiment, um die Präferenzen von Konsumenten für typische Vertragsattribute von Krankenversicherungen zu analysieren und um ihre Beziehung zu individuellen Risikopräferenzen zu untersuchen. Zuerst treffen Teilnehmer aufeinanderfolgende Versicherungsentscheidungen, die in der Anzahl und der Art der angebotenen Verträge variieren. Anschließend erheben wir individuelle Risikopräferenzen im Sinne der kumulativen Prospect Theory. Ein auf die Entscheidungsdaten angewandtes Latent Class Modell kann fünf Klassen von Konsumenten mit einer beachtlichen Heterogenität in Präferenzen für Vertragsattribute identifizieren. Davon ausgehend leiten wir spezifische Verhaltensstrategien für jede Klasse ab. Die Mehrheit der Teilnehmer wendet Minimax-Strategien an und konzentriert sich auf Vertragsattribute, anstatt Wahrscheinlichkeiten zu bewerten um die erwartenden Auszahlungen zu maximieren. Ferner zeigen wir, dass die Anwendung dieser Strategien Konsumenten hilft, Verträge zu wählen, die mit ihren individuellen Risikopräferenzen übereinstimmen. Unsere Ergebnisse liefern wertvolle Einsichten für politische Entscheidungsträger, wie sie effiziente Wahlmöglichkeiten für Konsumenten erreichen können.

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