Titelaufnahme

Titel
Beer, wood, and welfare / Michael Grimm and Jörg Peters
VerfasserGrimm, Michael In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Peters, Jörg In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
ErschienenBochum : RWI, 2015
Umfang56 S. : Ill., graph. Darst.
SerieRuhr economic papers ; 538
SchlagwörterBurkina Faso In Wikipedia suchen nach Burkina Faso / Brauerei In Wikipedia suchen nach Brauerei / Brennholz In Wikipedia suchen nach Brennholz / Technischer Fortschritt In Wikipedia suchen nach Technischer Fortschritt / Nachhaltigkeit In Wikipedia suchen nach Nachhaltigkeit / Wohlfahrt In Wikipedia suchen nach Wohlfahrt / Online-Publikation In Wikipedia suchen nach Online-Publikation
URNurn:nbn:de:hbz:6:2-45789 Persistent Identifier (URN)
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Beer, wood, and welfare [0.36 mb]
Zusammenfassung

Local beer breweries in Burkina Faso absorb a considerable amount of urban woodfuel demand. We assess the woodfuel savings caused by the adoption of improved brewing stoves by these micro-breweries and estimate the implied welfare effects through the woodfuel market on private households as well as the environmental effect. We find substantial wood savings among the breweries and, subsequently, huge welfare gains for households and reductions in CO2-emissions. Since woodfuel is predominantly used for cooking by the poorer strata, the intervention under study is an example for a green growth intervention with pro-poor welfare gains - something green growth strategies should look for.

Ein erheblicher Teil der städtischen Nachfrage nach Holzbrennstoffen in Burkina Faso ist auf lokale Bierbrauereien zurückzuführen. In einem ersten Schritt untersuchen wir die Brennholzeinsparungen, die durch die Nutzung verbesserter Herde im Brauprozess der lokalen Kleinbrauereien erzielt werden können. Im nächsten Schritt schätzen wir die Effekte möglicher Ersparnisse auf die Wohlfahrt privater Haushalte über den Brennholzmarkt und die Umweltauswirkungen. Wir finden eine substanzielle Reduzierung des Brennholzkonsums der Kleinbrauereien und daraus folgend erhebliche Wohlfahrtsgewinne privater Haushalte und einen Rückgang von CO2-Emissionen. Da Brennholz überwiegend von armen Bevölkerungsschichten zum Kochen genutzt wird, ist die betrachtete Politikmaßnahme zur Reduzierung des Holzverbrauchs ein Beispiel dafür, dass Interventionen zugleich umweltfreundliches Wachstum induzieren und Armut reduzieren können - eine Kombination, die so genannte Green Growth-Strategien anstreben sollten.

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