Titelaufnahme

Titel
The burden of Germany's energy transition : an empirical analysis of distributional effects / Manuel Frondel ; Stephan Sommer ; Colin Vance
VerfasserFrondel, Manuel In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Sommer, Stephan In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Vance, Colin In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
ErschienenBochum : RWI, 2015
Umfang23 S. : graph. Darst.
SerieRuhr economic papers ; 542
SchlagwörterDeutschland In Wikipedia suchen nach Deutschland / Energiepolitik In Wikipedia suchen nach Energiepolitik / Erneuerbare Energien In Wikipedia suchen nach Erneuerbare Energien / Einkommensverteilung In Wikipedia suchen nach Einkommensverteilung / Online-Publikation In Wikipedia suchen nach Online-Publikation
URNurn:nbn:de:hbz:6:2-45822 Persistent Identifier (URN)
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The burden of Germany's energy transition [0.4 mb]
Zusammenfassung

Germanys energy transition has been accompanied by a near doubling of power prices for private households since the outset of the new millennium. Millions of poor households and those that are close to the poverty threshold are likely to suffer from these increases in electricity cost. Focusing on low-income households, this paper illustrates the distributional implications of Germanys energy transition by investigating their electricity cost burden between 2006 and 2012, using data from the German Residential Energy Consumption Survey (GRECS). Our estimates suggest that in 2012, on average, households at poverty risk allocated 5.5% of their income to power and, hence, paid nearly as much for covering their electricity consumption as for heating purposes. Given Germanys ambitious targets to expand the share of costly renewable technologies in electricity consumption, which has broad support among the electorate, it is to be expected that households expenditure for power will increase in the upcoming years. This raises the urgent question of how to mitigate the regressive impact of further increasing electricity prices on poor households. Direct cash transfers are suggested here as a non-distortionary instrument for easing the burden of high prices, one that is directly targeted at those endangered by energy poverty.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland ging mit einer Verdopplung der Haushaltsstrompreise seit dem Jahr 2000 einher. Insbesondere leiden Millionen von armutsgefährdeten Haushalten unter dem Anstieg ihrer Stromkosten. Mit dem Fokus auf einkommensschwachen Haushalten stellt der vorliegende Beitrag die Verteilungswirkungen der Energiewende durch die Analyse der Stromkostenentwicklung privater Haushalte zwischen 2006 und 2012 dar. Basierend auf Primärdaten zum Energieverbrauch legen unsere Ergebnisse nahe, dass armutsgefährdete Haushalte im Jahr 2012 durchschnittlich 5,5% ihres Einkommens für Elektrizität ausgaben. Damit zahlten sie einen ähnlich hohen Betrag für Strom wie für den Bedarf an Heizenergie. Angesichts der ambitionierten Ziele Deutschlands, den Anteil teurer erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung zu steigern, ist zu erwarten, dass sich die Stromausgaben in den kommenden Jahren weiter erhöhen werden. Dies zieht die Frage nach sich, wie die regressive Wirkung zukünftig steigender Strompreise abgefedert werden kann. Transferleistungen an armutsgefährdete Haushalte werden als ein unverzerrendes Instrument vorgeschlagen, ihre Belastung durch hohe Preise zu begrenzen.

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