Titelaufnahme

Titel
The political economy of public investment when population is aging : a panel cointegration analysis / Philipp Jäger and Torsten Schmidt
VerfasserJäger, Philipp ; Schmidt, Torsten In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
ErschienenBochum [u.a.] : RWI, 2015
Umfang19 S. : graph. Darst. : graph. Darst.
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SerieRuhr economic papers ; 557
SchlagwörterÖffentliche Investition In Wikipedia suchen nach Öffentliche Investition / Überalterung In Wikipedia suchen nach Überalterung / Nachfrage In Wikipedia suchen nach Nachfrage / Rückgang In Wikipedia suchen nach Rückgang / Online-Publikation In Wikipedia suchen nach Online-Publikation
URNurn:nbn:de:hbz:6:2-47909 Persistent Identifier (URN)
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The political economy of public investment when population is aging [0.19 mb]
Zusammenfassung

Time preferences vary by age. Notably, according to experimental studies, senior citizens tend to discount future payoffs more heavily than working-age individuals. Based on these findings, we hypothesize that demographic change has contributed to the cut-back in government-financed investment that many advanced economies experienced over the last four decades. We demonstrate for a panel of 13 OECD countries between 1971 and 2007 that the share of elderly voters and public investment rates are cointegrated, indicating a long-run relationship between them. Estimating this cointegration relationship via pooled dynamic OLS (D-OLS) and fully modified OLS (FM-OLS) we find a negative and significant effect of population aging on public investment. Moreover, the estimation of an error correction model reveals long-run Granger causality running exclusively from aging to investment. Our results are robust to the inclusion of additional control variables typically considered in literature on the determinants of public investment.

Experimentelle Studien haben gezeigt, dass ältere Menschen dazu neigen, zukünftige Geldflüsse stärker als Personen im erwerbsfähigen Alter zu diskontieren. Darauf aufbauend stellen die Autoren in diesem Artikel die Hypothese auf, dass der Rückgang der öffentlichen Investitionen im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt, welcher in den letzten vier Jahrzehnten in vielen entwickelten Volkswirtschaften zu beobachten war, zum Teil auf den demografischen Wandel zurückzuführen ist. Grundlage dieser Hypothese ist das "Wähler-Gruppen Entscheidungsmodell" von Craig and Inman (1986) und die Annahme, dass ältere Wähler auf Grund ihrer Zeitpräferenzen weniger öffentliche Investitionen nachfragen als Personen im erwerbsfähigen Alter. Da der Anteil älterer Wähler im Zuge des demografischen Wandels zugenommen hat, könnte dies zum Rückgang der öffentlichen Investitionen beigetragen haben. Der Zusammenhang zwischen der öffentlichen Investitionsquote und dem Anteil älterer Wähler an der Gesamtwählerschaft wird im Artikel empirisch mit Hilfe eines Panel Kointegrationsansatzes für 13 OECD Staaten im Zeitraum zwischen 1971 und 2007 geschätzt. In Übereinstimmung mit dem theoretischen Modell finden die Autoren einen negativen sowie statistisch und ökonomisch signifikanten Zusammenhang zwischen den beiden Variablen.

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