Titelaufnahme

Titel
That's just - not fair: gender differences in notions of justice / Nicole Becker ; Kirsten Häger ; Jan Heufer
VerfasserBecker, Nicole In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Häger, Kirsten In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen ; Heufer, Jan In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
ErschienenBochum [u.a.] : RWI, 2015
Umfang72 S. : graph. Darst.
SerieRuhr economic papers ; 578
SchlagwörterGerechtigkeit In Wikipedia suchen nach Gerechtigkeit / Soziale Einstellung In Wikipedia suchen nach Soziale Einstellung / Geschlechtsunterschied In Wikipedia suchen nach Geschlechtsunterschied / Experimentelle Spieltheorie In Wikipedia suchen nach Experimentelle Spieltheorie / Allokation In Wikipedia suchen nach Allokation / Online-Publikation In Wikipedia suchen nach Online-Publikation
ISBN978-3-86788-668-0
URNurn:nbn:de:hbz:6:2-51334 Persistent Identifier (URN)
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That's just - not fair: gender differences in notions of justice [0.74 mb]
Zusammenfassung

In Becker et al. (2013a,b), we proposed a theory to explain giving behaviour in dictator experiments by a combination of selfishness and a notion of justice. The theory was tested using dictator, social planner, and veil of ignorance experiments. Here we analyse gender differences in preferences for giving and notions of justice in experiments using the same data. Similar to Andreoni and Vesterlund (2001), we find some differences in giving behaviour. We find even stronger differences in the notion of justice between men and women; women tend to be far more egalitarian. Using our preference decomposition approach from Becker et al. (2013a) and parametric estimates, we show that differences in the giving behaviour between men and women in dictator experiments are explained by differences in their notion of justice and not by different levels of selfishness. We employ both parametric and non-parametric techniques, and both methods confirm the result.

In Becker et al. (2013a,b) haben wir eine Theorie eingeführt, die das Verhalten in Diktatorspielen als Kombination aus Eigennutz und Gerechtigkeitsvorstellung erklärt. Die Theorie wurde mit Diktatorspielen, Sozialer-Planer-Spielen, und Schleier-der-Ignoranz-Spielen getestet. Hier analysieren wir jetzt Geschlechterunterschiede in den Präferenzen für das Abgeben von Geld und den Gerechtigkeitsvorstellungen in Experimenten mit den selben Daten. Ähnlich wie bei Andreoni und Vesterlund (2001) finden wir einige Unterschiede im Verhalten beim Abgeben von Geld. Die Unterschiede in den Gerechtigkeitsvorstellungen zwischen Männern und Frauen sind noch deutlicher: Frauen tendieren erheblich stärker zu Egalitarismus. Mit unserem Ansatz zur Zerlegung von Präferenzen aus Becker et al. (2013a) und parametrischen Schätzungen zeigen wir, dass Unterschiede im Verhalten beim Abgeben von Geld zwischen Männern und Frauen in Diktatorspielen durch Unterschiede in den Gerechtigkeitsvorstellungen erklärt werden können, aber nicht durch unterschiedliche Grade an Eigennutz. Wir nutzen sowohl parametrische als auch nicht-parametrische Ansätze, welche beide das Ergebnis bestätigen.

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