Titelaufnahme

Titel
Die Berücksichtigung von Kindern durch Kinderfreibeträge und Kindergeld : Maßstäbe, Befund zur Gesetzeslage und Reformperspektiven / Prof. Dr. Christian Seiler, Universität Tübingen
VerfasserSeiler, Christian In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
ErschienenGütersloh : Bertelsmann Stiftung, November 2017, © November 2017
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (18 Seiten)
SchlagwörterKindergeld In Wikipedia suchen nach Kindergeld / Kinderfreibetrag In Wikipedia suchen nach Kinderfreibetrag
URNurn:nbn:de:hbz:6:2-97366 Persistent Identifier (URN)
DOIDOI 10.11586/2017046 
Zugriffsbeschränkung
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Zusammenfassung

Im geltenden Recht werden Kindergeld und Kinderfreibeträge miteinander verknüpft. Doch diese Verflechtung führt zwangsläufig zu Fehlinterpretationen, wie eine neue Studie von Prof. Christian Seiler von der Uni Tübingen zeigt. Wer ein Kind hat, hat Anspruch auf Kindergeld - und gleichzeitig auch darauf, dass das Kind bei der Einkommensteuer berücksichtigt wird durch den Kinderfreibetrag. Doch Familien erhalten nicht beides, vielmehr werden die beiden Instrumente miteinander verknüpft und das Kindergeld wird auf die Wirkung des Kinderfreibetrags vollständig angerechnet. So wird eine Familie nur dann gefördert, wenn die steuerentlastende Wirkung des Kinderfreibetrags geringer ist als das Kindergeld. Der Kinderfreibetrag jedoch ist keine Förderleistung, sondern stellt lediglich sicher, dass das Existenzminimum eines Kindes nicht besteuert wird, was durch die Verfassung vorgeschrieben ist. Die Studie analysiert die bisher bestehende Verknüpfung von Kindergeld und Kinderfreibeträgen aus einer juristischen Perspektive. Sie zeigt, wie und warum es zu den beschriebenen Fehlschlüssen kommt und schlägt Reformoptionen vor, wie beide Instrumente entflechtet werden könnten.

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