Titelaufnahme

Titel
Steuer versus Emissionshandel: Optionen für die Ausgestaltung einer CO2-Bepreisung / Manuel Frondel
VerfasserFrondel, Manuel In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
ErschienenDortmund : Universitätsbibliothek Dortmund, 2019
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (14 Seiten)
SerieDiscussion paper ; Nr. 25/2019
URNurn:nbn:de:hbz:6:2-121387 Persistent Identifier (URN)
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Steuer versus Emissionshandel: Optionen für die Ausgestaltung einer CO2-Bepreisung [0.18 mb]
Zusammenfassung

Nach Auffassung von Ökonomen können die Treibhausgase in Europa am kosteneffizientesten dadurch vermieden werden, dass der bislang auf die Energiewirtschaft und die Industrie beschränkte EU-Emissionshandel auf alle noch nicht darin integrierten Sektoren ausgeweitet wird. Allerdings müssen für die Ausweitung des Emissionshandels Mehrheiten in der Europäischen Union gefunden werden. Solange diese Ausweitung nicht die Zustimmung aller Mitgliedsstaaten findet, könnte die Einführung einer nationalen CO2-Bepreisung in diesen Sektoren erwogen und im Prinzip auf zwei Wegen umgesetzt werden: über einen Emissionshandel, entweder separat als nationales Handelssystem etabliert oder durch einen Opt-in der noch nicht integrierten Sektoren Deutschlands in den bestehenden EU-Emissionshandel, oder mittels Einführung einer nationalen CO2-Steuer. Die in diesem Beitrag vorgenommene Abwägung der Vor- und Nachteile beider Optionen, CO2-Steuer versus Emissionshandel, zeigt, dass eine CO2- Steuer gravierende Nachteile aufweist, allen voran die mangelnde Treffsicherheit bei der Erreichung vorgegebener Emissionsziele.

According to economists, greenhouse gas emissions can be reduced in the most cost-effective way by augmenting the European emissions trading system (ETS), that is, by integrating those sectors into the ETS that are not included so far, such as the transport and the agricultural sector. This augmentation, however, requires a uniform consensus among all EU Member Countries. As long as there is no such consensus, to provide incentives for reducing greenhouse gas emissions, Germany may contemplate introducing a CO2 price in the non-ETS sectors. In principle, this could be achieved either by raising a national CO2 tax in the non-ETS sectors or by a unilateral opt-in of the non- ETS sectors in the ETS. While both alternatives have pros and cons, the most important deficit of a CO2 tax is that it cannot ensure that a given emission target can be reached. In contrast, by construction, the ETS allows for precisely achieving any predetermined emissions cap.

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