Titelaufnahme

Titel
Coalition formation with optimal transfers when players are heterogeneous and inequality averse / Marco Rogna and Carla Vogt
VerfasserRogna, Marco ; Vogt, Carla
ErschienenEssen, Germany : RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, 2020 ; Bochum, Germany : Ruhr-Universität Bochum (RUB), Department of Economics, 2020
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (21 Seiten)
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
SerieRuhr economic papers ; #865
SchlagwörterKlimaschutz / Spieltheorie / Utility-Theorie
ISBN978-3-96973-002-7
URNurn:nbn:de:hbz:6:2-1427945 
DOI10.4419/96973002 
Zugänglichkeit
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Coalition formation with optimal transfers when players are heterogeneous and inequality averse [0.5 mb]
Zusammenfassung

Obtaining significant levels of cooperation in public good and environmental games, under the assumption of players being purely selfish, is usually prevented by the problem of freeriding. Coalitions, in fact, generally fail to be internally stable and this cause a serious underprovision of the public good together with a significant welfare loss. The assumption of relational preferences, capable of better explaining economic behaviors in laboratory experiments, helps to foster cooperation, but, without opportune transfers scheme, no substantial improvements are reached. The present paper proposes an optimal transfers scheme under the assumption of players having Fehr and Schmidt (1999) utility functions, whose objective is to guarantee internal stability and to maximize the sum of utilities of coalition members. The transfers scheme is tested on a public good contribution game parameterized on the data provided by the RICE model and benchmarked with other popular transfers scheme in environmental economics. The proposed scheme outperforms its benchmarking counterparts in stabilizing coalitions and sensibly increases cooperation compared to the absence of transfers. Furthermore, for high but not extreme values of the parameter governing the intensity of dis-utility from disadvantageous inequality, it manages to support very large coalitions including three quarters of all players.

Das vorliegende Papier betrachtet ein zweistufiges Koalitionsspiel mit vollständig heterogenen Akteuren, die durch Ungleichheitsaversion im Sinne von Fehr und Schmidt (1999) motiviert sein können. Auf der zweiten Stufe wird ein reines öffentliches Gut durch freiwillige Beiträge der Spieler produziert, auf der vorgelagerten ersten Stufe treffen die Spieler die Entscheidung, einer Koalition beizutreten oder nicht. Bezüglich der Koalitionäre wird kollektive Wohlfahrtsmaximierung angenommen, Outsider handeln individuell rational. Für die Aufteilung des durch die Koalition generierten Effizienzgewinns wird ein wohlfahrtsmaximierendes Transferschema abgeleitet (Rogna-Vogt-Transferschema). Im Rahmen numerischer Simulationen wird die Stabilität von Koalitionen untersucht und die Performanz des optimalen Transferschemas mit gängigen normativen Kriterien aus der Literatur verglichen. Es zeigt sich, dass das RV-Schema große Koalitionen ermöglicht, die außerdem zu signifikanten Wohlfahrtsgewinnen führen, was in starkem Kontrast zum Barrett-Paradoxon bei Standardpräferenzen steht. Dabei führt das RV-Schema zu deutlich besseren Ergebnissen als alle anderen betrachteten normativen Kriterien.

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