Titelaufnahme

Titel
The role of schools in transmission of the SARS-CoV-2 virus : quasi-experimental evidence from Germany / Clara von Bismarck-Osten, Kirill Borusyak, and Uta Schönberg
VerfasserBismarck-Osten, Clara von ; Borusyak, Kirill ; Schönberg, Uta
ErschienenEssen, Germany : RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, 2020 ; Bochum, Germany : Ruhr-Universität Bochum (RUB), Department of Economics, 2020
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (43 Seiten) : Illustrationen
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
SerieRuhr economic papers ; #882
SchlagwörterSchule / COVID-19
ISBN978-3-96973-021-8
URNurn:nbn:de:hbz:6:2-1428088 
DOI10.4419/96973021 
Zugänglichkeit
 Das Dokument ist öffentlich im Netz zugänglich.
Dateien
The role of schools in transmission of the SARS-CoV-2 virus [5.14 mb]
Zusammenfassung

This paper considers the role of school closures in the spread of the SARS-CoV-2 virus. To isolate the impact of the closures from other containment measures and identify a causal effect, we exploit variation in the start and end dates of the summer school and fall holiday across the 16 federal states in Germany. Leveraging a difference-in-differences design with staggered adoption, we show that neither the summer closures nor the closures in the fall have had any significant containing effect on the spread of SARS-CoV-2 among children or any spill-over effect on older generations. We also do not find any evidence that schools returning to full capacity after the summer holidays increased infections among children or adults. Instead, we find the number of children infected increased during the last weeks of the summer holiday and decreased in the first weeks after schools reopen, a pattern we attribute to travel returnees and increased testing.

Diese Studie befasst sich mit der Rolle von Schulschließungen bei der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus. Um die Auswirkungen der Schließungen von anderen Eindämmungsmaßnahmen zu isolieren und einen kausalen Effekt zu identifizieren, nutzen wir die Tatsache, dass die Schulferien in den Bundesländern zu unterschiedlichen Zeiten und unabhängig vom Infektionsgeschehen festgelegt werden. Mit einem Differenz-von-Differenzen-Ansatz ("staggered adoption design") zeigen wir, dass weder der Sommer noch die Schließungen im Herbst einen signifikanten Eindämmungseffekt auf die Ausbreitung von SARS-CoV-2 bei Kindern oder einen Spill-over-Effekt auf ältere Generationen hatten. Wir finden auch keine Hinweise darauf, dass Schulen nach der Rückkehr zum normalen Schulbetrieb nach den Sommerferien die Infektionen bei Kindern oder Erwachsenen erhöht haben. Stattdessen stellen wir fest, dass die Zahl der infizierten Kinder in den letzten Wochen der Sommerferien zunahm und in den ersten Wochen nach der Wiedereröffnung der Schulen zurückging - ein Muster, das wir auf Reiserückkehrer und vermehrte Tests zurückführen.

Klassifikation
Links
Nachweis
Statistik
Das PDF-Dokument wurde 11 mal heruntergeladen.
Nutzungshinweis
 Das Medienwerk ist im Rahmen des deutschen Urheberrechts nutzbar.