Titelaufnahme

Titel
Health's kitchen : TV, edutainment and nutrition / Francesco Principe and Vincenzo Carrieri
VerfasserPrincipe, Francesco ; Carrieri, Vincenzo
ErschienenEssen, Germany : RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, 2020 ; Bochum, Germany : Ruhr-Universität Bochum (RUB), Department of Economics, 2020
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (40 Seiten) : Illustrationen
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
SerieRuhr economic papers ; #883
SchlagwörterEdutainment / Kochen / Kochsendung
ISBN978-3-96973-022-5
URNurn:nbn:de:hbz:6:2-1469020 
DOI10.4419/96973022 
Zugänglichkeit
 Das Dokument ist öffentlich im Netz zugänglich.
Dateien
Health's kitchen [0.86 mb]
Zusammenfassung

Does media exposure affect health behaviours? And how? We exploit the idiosyncratic switchover to digital television across Italian regions which exogenously increased the number of free view national channels and we link this to high-frequency data on the supply of food-related contents on the TV. We find that increased exposure to these contents improved the size and the composition of households food baskets and, in particular, caused a reduction of expenditure on food high in fats and carbohydrates and an increase on food high in protein. Consistently with such a change in food basket composition, we also document a significant reduction in BMI among individuals more exposed to food-related TV contents which is not explained by any change in physical activity. Finally, we find support for the imitation and learning-bywatching mechanism as driving our results, by documenting a significant increase in the volume of Google and YouTube searches for recipes and video-recipes. Our findings question the health-related negative stereotypes often associated with TV exposure and highlight its potential as a brand-new health policy lever.

Beeinflusst die Medienexposition das Gesundheitsverhalten? Und wie? Wir nutzen die Umstellung auf digitales Fernsehen in den italienischen Regionen, die exogen die Zahl der nationalen Free-View-Kanäle erhöht hat, und verknüpfen dies mit hochfrequenten Daten über das Angebot an lebensmittelbezogenen Inhalten im Fernsehen. Wir stellen fest, dass eine erhöhte Exposition gegenüber diesen Inhalten die Größe und die Zusammensetzung der Lebensmittelwarenkörbe der Haushalte verbesserte und insbesondere zu einer Verringerung der Ausgaben für Lebensmittel mit hohem Fett- und Kohlenhydratgehalt und zu einer Erhöhung der Ausgaben für Lebensmittel mit hohem Proteingehalt führte. Im Einklang mit einer solchen Veränderung der Zusammensetzung der Lebensmittelwarenkörbe dokumentieren wir auch eine signifikante Verringerung des BMI bei Personen, die stärker mit lebensmittelbezogenen Fernsehinhalten in Berührung kommen. Diese kann nicht durch eine Veränderung der körperlichen Aktivität erklärt werden. Schließlich finden wir Unterstützung für den Imitations- und Learning-by-Watching-Mechanismus als Triebfeder unserer Ergebnisse, indem wir eine signifikante Zunahme des Volumens der Google- und YouTube-Suche nach Rezepten und Videorezepten dokumentieren. Unsere Ergebnisse stellen die gesundheitsbezogenen negativen Stereotypen in Frage, die oft mit der TV-Exposition in Verbindung gebracht werden, und unterstreichen ihr Potenzial als neuer gesundheitspolitischer Hebel.

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