Titelaufnahme

Titel
Planning health care capacities with a gravity equation / Danny Wende, Thomas Kopetsch, Wolfram F. Richter
VerfasserWende, Danny ; Kopetsch, Thomas ; Richter, Wolfram F.
ErschienenEssen, Germany : RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, 2020 ; Bochum, Germany : Ruhr-Universität Bochum (RUB), Department of Economics, 2020
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (33 Seiten) : Illustrationen
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
SerieRuhr economic papers ; #888
SchlagwörterMedizinische Versorgung / Kapazitätsplanung
ISBN978-3-96973-027-0
URNurn:nbn:de:hbz:6:2-1469056 
DOI10.4419/969730270 
Zugänglichkeit
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Dateien
Planning health care capacities with a gravity equation [3 mb]
Zusammenfassung

The planning of health care capacities is in practice constrained by sectoral and regional boundaries and it remains difficult to ensure an adequate and even access to health care. Moreover, standard planning approaches lack the choice-theoretic grounding necessary for making reliable statements about the demand for health care. This paper presents a model based on the idea of gravity in supply and demand linkages and designed to overcome such shortcomings. Empirical estimation equations are derived for the size of catchment areas, the spatial access to health care and the demand for specialist treatment. The floating catchment area (FCA) method commonly used to measure access to care is shown to be a special, yet often misleading case. This is demonstrated by the example of Germany, where rural areas are shown to suffer from access deficits.

Die Planung von Gesundheitskapazitäten stößt in der Praxis an sektorale und regionale Grenzen, was die Gewährleistung eines angemessenen und gleichmäßigen Zugangs zur Gesundheitsversorgung erschwert. Darüber hinaus fehlt den Standard-Planungsansätzen die auswahltheoretische Fundierung, die aber notwendig ist, um verlässliche Aussagen über die Nachfrage nach Gesundheitsversorgung zu treffen. In diesem Beitrag wird ein Modell vorgestellt, das auf der Idee der Schwerkraft in der Angebots- und Nachfrageverknüpfung basiert und darauf angelegt ist, solche Mängel zu überwinden. Es werden empirische Schätzgleichungen für die Größe von Einzugsgebieten, den räumlichen Zugang zur Gesundheitsversorgung und die Nachfrage nach fachärztlicher Behandlung abgeleitet. Die üblicherweise zur Messung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung verwendete Methode des fließenden Einzugsgebiets (Floating Catchment Area, FCA) entpuppt sich als Spezialfall, der indes leicht irreführen kann. Dies wird am Beispiel Deutschlands demonstriert, wo sich zeigt, dass ländliche Gebiete unter Zugangsdefiziten leiden.

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